Schablonen und Wandtattoos im Vergleich

Was ist eigentlich besser –

Schablonen, Farbe und Pinsel oder Wandtattoos

im Vergleich 

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, um die Wände in der eigenen Wohnung zu gestalten. So bietet der Handel eine Vielzahl unterschiedlichster Farben und mithilfe verschiedener Techniken, angefangen beim normalen, flächigen Streichen über die Wischtechnik bis hin zu Tupf- oder Sprühtechniken, können entsprechend unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.

Allerdings müssen nicht die gesamten Wände gestrichen werden, um Akzente zu setzen.

 

So reicht es oft schon aus, nur eine schmale Bordüre zu gestalten oder eine Wand mit einem dekorativen Muster oder Bild zu verzieren, um dem Raum einen völlig neuen, individuellen Gesamteindruck zu verleihen. Für diesen Fall gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, nämlich zum einen Schablonen, Farbe und Pinsel und zum anderen Wandtattoos.

Nun stellt sich aber die Frage, welche der beiden Möglichkeiten eigentlich besser, sicherer und einfacher ist.

Hier daher die wichtigsten Infos dazu sowie Schablonen,
Farbe und Pinsel mit Wandtattoos im Vergleich:

Das Gestalten mit Schablone, Farbe und Pinsel

Das Verzieren der Wände mithilfe von Schablonen wird auch als Schablonieren bezeichnet und es handelt sich dabei um eine schon sehr alte Technik. Während solche Malerarbeiten in längst vergangenen Tagen hauptsächlich von Malermeistern und deren Gesellen durchgeführt wurden, bietet der Handel heute eine riesige Auswahl an Schablonen in allen nur erdenklichen Formen und Größen.

Dadurch kann letztlich jeder seine Wände selbst verzieren und mit der richtigen Technik sowie unter Berücksichtigung von dem einen oder anderen Tipp sollte es auch dem Laien gelingen, ansehnliche Ergebnisse zu erzielen. Die Vorgehensweise beim Schablonieren ist recht schnell erklärt. So wird die Schablone mithilfe von Kreppband oder dünnen Klebestreifen an der Wandfläche fixiert, damit sie nicht verrutschen kann. Anschließend wird etwas Farbe aufgenommen und vorsichtig in die leeren Flächen der Schablone getupft.

Als Werkzeug kommt dabei entweder ein kleiner Schwamm oder ein sogenannter Schablonierpinsel zum Einsatz. Ein Schablonierpinsel ist ein kurzer Pinsel mit harten, kurzen Borsten, die eine runde und gerade Fläche bilden. Wichtig beim Schablonieren ist, nur wenig Farbe aufzunehmen, den Pinsel in die Flächen zu tupfen und die Flächen immer von der Mitte aus zu den Rändern hin auszufüllen.

Dadurch wird verhindert, dass die Farbe unter die Schablone gelangt und zu unsauberen, verschmierten Konturen führt. Sind alle Flächen der Schablone mit Farbe gefüllt, wird die Schablone vorsichtig wieder entfernt. Wer nicht auf fertige Schablonen zurückgreifen möchte, kann sich seine Schablone auch selbst anfertigen. Dazu wird das gewünschte Motiv auf dickere Folie oder stabile Pappe aufgemalt und mit einem Teppichmesser sorgfältig ausgeschnitten.  

Das Gestalten mit Wandtattoos

Recht modern hingegen ist die Gestaltung mit Wandtattoos. Wandtattoos sind Bilder, Muster oder Schriftzüge in Form einer selbstklebenden Folie. Diese Folie wird dann einfach auf die entsprechende Stelle geklebt.

Damit sich keine Luftblasen bilden, wird meist von oben nach unten oder von einer Seite zur anderen Seite gearbeitet, wobei die Folie mit einem Rakel angedrückt und glattgestrichen wird. Anstelle eines Rakels eignen sich aber auch ein Lineal, ein kleines Stück Holz oder ein anderer Gegenstand mit einer geraden, flachen Kante. Um unschöne Kratzer zu verhindern, sollte das Hilfswerkzeug jedoch in ein weiches Tuch oder etwas Küchenpapier eingewickelt werden.

Ähnlich wie Schablonen gibt es auch Wandtattoos in einer riesigen Auswahl, so dass für jeden Geschmack sicher ein passendes Motiv zu finden sein sollte. Bei vielen Herstellern ist es außerdem möglich, ein eigenes Motiv oder seinen Lieblingsspruch als Vorlage einzureichen und so seine ganz eigenen, individuellen Wandtattoos zu gestalten.  

Schablonen und Wandtattoos im Vergleich

Pauschal ist nur schwer zu beurteilen, welche der beiden Techniken die bessere Wahl ist. Wandtattoos sind sicherlich die bequemere Lösung, denn sie sind innerhalb weniger Minuten angebracht und da keine Farbe zum Einsatz kommt, kann es auch keine unschönen Farbspritzer geben. Ein mühsames Abkleben entfällt somit ebenso wie das anschließende Auswaschen des Pinsels. Andererseits erlaubt das Schablonieren etwas mehr Kreativität.

Wandtattoos gibt es zwar in unzähligen Ausführungen und Farben, eine Schablone kann aber ganz nach den eigenen Wünschen ausgemalt werden, beispielsweise in bunten Farben oder auch in reliefartiger Struktur, die an Stuck erinnert und durch beigemischte Strukturpaste oder Gips erzielt wird. Auch wenn das Schablonieren nicht allzu schwer ist und mit ein bisschen Übung zu wirklich passablen Ergebnissen führt, ist das Aufkleben eines Wandtattoos einfacher.

Hier besteht die Gefahr, dass die Farbe verläuft und die Konturen unscharf werden, nämlich nicht. Zudem hat das Wandtattoo einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Einsatz von Schablone, Farbe und Pinsel. So kann ein Wandtattoo jederzeit ohne Rückstände wieder entfernt werden, einige Wandtattoos sind zudem sogar mehrfach verwendbar.

Gefällt das aufgemalte Muster hingegen irgendwann nicht mehr, muss meist die gesamte Wand neu gestrichen werden. Dem steht allerdings gegenüber, dass Wandtattoos nicht auf allen Flächen angebracht werden können. Wandtattoos sind in erster Linie für glatte Flächen geeignet, für strukturierte oder poröse Untergründe eignen sich Wandtattoos hingegen meist nicht.

Weiterführende Anleitungen, Tipps und
Vorlagen für Schablonen:

Thema: Schablonen, Farbe und Pinsel oder Wandtattoos im Vergleich 

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