4 Ideen für kreative Etiketten

4 Ideen für kreative Etiketten

 

Vor allem Kleinkram, diverse Utensilien und Accessoires werden gerne in Boxen, Kisten und Dosen verstaut. Aber auch Lebensmittel werden in Gläsern und Gefäßen gelagert, während Dokumente in Ordnern abgeheftet werden. Um nicht jedes Mal alles öffnen zu müssen, sondern schon von außen zu sehen, was sich in der Box, der Dose oder dem Ordner befindet, bietet es sich an, die Behältnisse zu beschriften.

Nun sind schlichte Etiketten zwar praktisch und erfüllen ihren Zweck, sehen aber oft einfach langweilig aus. Warum also nicht einmal dekorative und kreative Etiketten basteln?

 

Vier Ideen dafür stellen wir hier vor!:

 

Die Materialliste für selbstgemachte Etiketten

·         Pappkarton

·         weiße Farbe und Pinsel

·         Stricknadel, Nadel mit großem Öhr und Schnur oder dünne Kordel

·         Moosgummi, kleine Holzplatten, Teppichmesser, Klebstoff und Stempelkissen

·         Zeitungen, Schere und Klebstoff

·         bunte Klebepunkte aus dem Bürobedarf

 

Die Grundform für die Etiketten

Die Ausgangsbasis für die Etiketten bilden zurechtgeschnittene Stücke aus Pappe. Die Größe und die Form können dabei natürlich nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen gewählt werden. So können die Etiketten ganz schlicht als Rechtecke angefertigt werden, aber auch Kreise, Dreiecke, Rauten oder kleine Tafeln mit abgerundeten Ecken sind Beispiele für mögliche Formen.

Als Material kann letztlich jede Art von Pappkarton oder festem Papier verwendet werden. Sehr gut geeignet sind übrigens die Rücken von Schreib- und Malblöcken.

Zuerst werden nun also die Etiketten als solches angefertigt. Dazu wird die Pappe in der gewünschten Form und Menge zurechtgeschnitten. Anschließend werden die Pappschilder mit weißer Farbe bemalt. Die weiße Farbe kaschiert einerseits die Farbe der Pappe und dient andererseits als Grundierung, auf der die spätere Deko gut zur Geltung kommt. Wer möchte, kann aber selbstverständlich auch eine andere Farbe als Hintergrundfarbe wählen.

In diesem Fall muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Hintergrundfarbe einen deutlichen Kontrast zur späteren Beschriftung bildet. Ist die Bemalung trocken, werden die Etiketten umgedreht und auf der Rückseite ebenfalls grundiert. Dadurch wird verhindert, dass sich die Pappe wellt.  

Sind die Etiketten vorbereitet und trocken, geht es ans Gestalten und Dekorieren. Hierbei gibt es natürlich unzählige Möglichkeiten. Der Fantasie und Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, von der ganz schlichten Beschriftung mit einem einfachen Stift bis hin zu einem aufwändigen Mosaik aus kleinen Perlen ist alles möglich.

 

Als kleine Anregung hier vier konkrete Ideen:

 

1. Idee: bestickte Etiketten

Für diese Idee wird das gewünschte Motiv, bei dem es sich um einen Buchstaben, einen Schriftzug oder ein Bild handeln kann, zuerst ganz dünn mit Bleistift auf ein Etikett aufgezeichnet. Anschließend werden mit einer Stricknadel oder einem anderen spitzen Gegenstand kleine Löcher gebohrt.

Dabei werden die Löcher so positioniert, dass sie exakt auf den Linien liegen. Damit das Stickbild später gut zu erkennen ist, sollten zudem immer zwei Löcher eng nebeneinander angeordnet werden. Sind alle Löcher vorbereitet, wird ein Stück Schnur oder eine bunte Kordel auf die Nadel aufgefädelt.

Die Nadel wird nun durch die Löcher geführt, so dass das Motiv als Stickbild entsteht. Dabei füllt die Schnur oder Kordel auf der Vorderseite den größeren Abstand zwischen den Löchern aus, auf der Rückseite verläuft sie zwischen den Löchern mit dem kleinen Abstand. Ein Etikett, das mit einem E beschriftet ist, sieht dann beispielsweise so aus:

[Grafik-Anleitung bestickte Etiketten]

 

2. Idee: bestempelte Etiketten

Um die Etiketten mit einfachen Motiven oder Großbuchstaben zu beschriften, eignen sich Stempel sehr gut. Stempel gibt es in verschiedenen Varianten zu kaufen, sie lassen sich aber recht einfach auch selbst herstellen.

Hierfür werden die gewünschten Motive oder Buchstaben zunächst auf normales Papier aufgemalt oder ausgedruckt. Anschließend werden sie sorgfältig ausgeschnitten, als Schablonen auf Moosgummi gelegt und übertragen. Mit einem Teppichmesser werden die Motive dann aus dem Moosgummi ausgeschnitten und auf kleine Holzplatten geklebt. Wichtig dabei ist aber, die Motive oder Buchstaben spiegelverkehrt aufzukleben!

Nun wird ein Stempel auf ein Stempelkissen gedrückt, bis sich das Moosgummi gleichmäßig mit Stempelfarbe vollgesogen hat. Nach einem Probeabdruck können die Etiketten dann bestempelt werden.

 

3. Idee: beklebte Etiketten

Sehr schöne Beschriftungen lassen sich auch mithilfe von Zeitungen und Zeitschriften gestalten. Dafür werden die benötigten Buchstaben einfach ausgeschnitten und auf die Etiketten geklebt.

Besonders witzig sieht es dabei übrigens aus, wenn Buchstaben in verschiedenen Schriften und in unterschiedlichen Größen miteinander kombiniert werden.

 

4. Idee: gepunktete Etiketten

Im Büro- und Schreibwarenbedarf sind Klebepunkte in verschiedenen Farben erhältlich. Für fröhlich-bunte Etiketten können diese Klebepunkte so auf die Etiketten geklebt werden, dass Buchstaben, Wörter oder andere Motive entstehen.

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