Anleitung: einfache und schnelle Sterne aus Papier

Anleitung: einfache und schnelle Sterne aus Papier 

Ob als Verzierung auf Grußkarten, als Geschenkanhänger, als Tannenbaumschmuck, als Motiv auf Tischdecken und Servietten oder als Deko für Wand und Fenster: Im Advent und zur Weihnachtszeit haben Sterne Hochsaison. Sie sind dann in den verschiedensten Größen, Formen und Farben zu finden.

Allerdings sind Sterne nicht nur ein typisches Winter- und Weihnachtsmotiv. Schließlich funkeln auch im Sommer die Sterne und sorgen für einen herrlich romantischen Sternenhimmel. Zudem gehören Sonne, Mond und Sterne untrennbar zusammen, so dass sich Sterne durchaus als ganzjähriges Muster und Motiv eignen.

Wer Sterne basteln möchte, hat dafür unzählige Möglichkeiten. So können sie aus Papier oder Folie ausgeschnitten, aus Stoff genäht, aus Stroh geflochten oder aus Draht gebogen werden. Sie können auf ein Trägermaterial gemalt, gestempelt oder aus Papier gefaltet werden. Letzteres ist aber mitunter gar nicht so einfach und kann zudem ganz schön aufwendig werden, wenn eine größere Anzahl benötigt wird.

Dabei lassen sich wundervolle Papiersterne auch ganz schnell anfertigen.

Und eine Idee dafür stellt die folgende Anleitung vor:

Hier werden die Sterne zunächst aufgezeichnet und ausgeschnitten. Ganz ohne Falten geht es zwar nicht, aber die paar Knickkanten sind schnell erledigt und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Und schwierig ist es wirklich nicht! Wer den Dreh einmal raus hat, kann im Handumdrehen ganze Sternenhimmel anfertigen…

 

Die Materialien für die Papiersterne

  • ·         Tonpapier oder Bastelkarton
  • ·         Bleistift
  • ·         Zirkel und Lineal
  • ·         Schere
  • ·         Falzbein oder Messer nach Wunsch

 

Die Anleitung für einfache und schnelle Sterne aus Papier

 

1. Schritt: die Sternform vorzeichnen

Für den Stern wird als erstes ein Kreis auf das Tonpapier aufgezeichnet. Wie groß der Kreis wird, hängt davon ab, welches Format das Tonpapier hat und wie groß der spätere Stern sein soll. Je größer der Kreis ist, desto größer wird auch der Stern.

Als nächstes wird der Zirkel an einer beliebigen Stelle in den eben gezeichneten Kreisrand eingestochen. Der eingestellte Radius des Zirkels darf dabei aber nicht verändert werden. Wenn der Zirkel nun wieder wie beim Kreiszeichnen gedreht wird, entstehen zwei Schnittpunkte. Dann wird der Zirkel in einen der beiden eben entstandenen Schnittpunkte eingestochen und zwei weitere Schnittpunkte werden markiert. Das Ganze wird anschließend wiederholt, bis insgesamt sechs Schnittpunkte vorhanden sind.

Jetzt werden die Schnittpunkte zu Dreiecken verbunden. Dabei werden für das erste Dreieck der erste, der dritte und der fünfte Schnittpunkt miteinander verbunden. Das zweite Dreieck entsteht durch Verbindungslinien zwischen dem zweiten, dem vierten und dem sechsten Schnittpunkt. Dadurch ergeben sich zwei Dreiecke, eines mit der Spitze nach oben und eines mit der Spitze nach unten. 

[Foto Stern 1]

Sterne basteln 1

 

2. Schritt: den Stern ausschneiden

Bevor der Stern ausgeschnitten wird, werden noch Hilfslinien eingezeichnet. Dabei wird eine Hilfslinie so markiert, dass sie zwei Zacken miteinander verbindet. Danach wird von dieser Hilfslinie aus eine weitere Linie gezogen, die im rechten Winkel verläuft und genau zwischen den beiden Zacken endet. Die beiden Flächen, die dadurch entstanden sind, ergeben später die Klebeflächen, über die der Stern befestigt werden kann. Auf der gegenüberliegenden Seite werden die beiden Klebeflächen ebenfalls eingezeichnet. Danach kann der Stern ausgeschnitten werden. Die senkrechten Hilfslinien zwischen den Zacken werden eingeschnitten. 

[Foto Stern 2]

Sterne Anleitung 2

 

3. Schritt: die Faltkanten markieren und den Stern knicken

Jetzt muss der Stern nur noch geknickt werden. Dabei werden zwei Arten von Knicken gefaltet, nämlich zum einen Knicke nach innen und zum anderen Knicke nach außen. Die Linien, die mittig von einer Spitze eines Zackens bis zur Spitze des gegenüberliegenden Zackens verlaufen, werden nach außen geknickt.

(Dazu wird der Stern von der Rückseite aus gesehen zusammengefaltet. Auf der Rückseite sind die Knickkanten dadurch sogenannte Talfalten, auf der Vorderseite des Sterns treten sie erhaben hervor.)

Auf dem Foto sind diese Linien in Rot eingezeichnet. Die übrigen Linien, die zwischen den Zacken verlaufen, werden nach innen geknickt. Sie sind auf dem Foto in Grün markiert. Wer ein Falzbein hat, kann dieses einsetzen, um ordentliche Linien zu falten. Als Alternative kann ein Messer oder das Lineal als Hilfsmittel verwendet werden.

[Foto Stern 3]

Sterne 3

Zum Schluss müssen nur noch die Klebeflächen zur Sterninnenseite hin umgeklappt werden. Wenn nun etwas Klebstoff oder doppelseitiges Klebeband auf die Klebeflächen gegeben wird, kann der Stern auf einer Fläche befestigt werden. Soll er hingegen eine Grußkarte zieren, können auch Schlitze in die Karte geschnitten und die Klebeflächen dort als Laschen hineingeschoben werden. Soll der Stern aufgehängt werden, können die Klebeflächen natürlich auch entfernt werden. In diesem Fall kann einfach ein kleines Loch in einen Zacken gepiekst und ein Stück Faden durchgefädelt werden.

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