Anleitung für eine raffinierte Papierlaterne

Anleitung für eine raffinierte Papierlaterne 

Ob auf dem Couchtisch, als stimmungsvolles Licht im Schlafzimmer, bei einem romantischen Abendessen oder als originelle Deko bei der Gartenparty: Papierlaternen lassen sich sehr vielseitig einsetzen. Und dabei sind es oft gerade die einfachen, schlichten Muster, die für die eindrucksvollsten Lichtspiele sorgen.

Dies stellt auch die folgende Anleitung unter Beweis. Hierbei geht es um eine Papierlaterne, die lediglich aus einem Streifen Papier besteht. Doch durch einen Knick in der Mitte und ein eingeschnittenes Streifenmuster verwandelt sich der Papierstreifen in eine raffinierte Laterne, die schon toll aussieht, wenn sie einfach nur auf dem Tisch steht. Brennt im Inneren dann noch ein Teelicht, zeigt sich die ganze Raffinesse.

Hier also die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Papierlaterne:

 

Die Materialliste für eine raffinierte Papierlaterne

  • ·         stabileres Papier oder dünner Bastelkarton
  • ·         Lineal und Bleistift
  • ·         Schere
  • ·         Skalpell oder Teppichmesser
  • ·         doppelseitiges Klebeband oder Papierkleber
  • ·         Glas und Teelicht

 

Die Anleitung für eine raffinierte Papierlaterne

1. Schritt: das Papier zuschneiden

Im ersten Schritt wird der Papierstreifen zugeschnitten, aus dem die Laterne entsteht. Das Innenleben der Laterne bildet ein Glas. Dabei kann es sich bei dem Glas um ein schlichtes Trinkglas, ein leeres Marmeladenglas, eine einfache Glasvase oder irgendein anderes Glas handeln.

Um die notwendigen Maße zu ermitteln, wird zum einen die Höhe des Glases ausgemessen. Zu diesem Wert werden 5 cm addiert. Diese 5 cm sind notwendig, weil der Papierstreifen noch geknickt wird und das Glas ja nicht aus der Laterne herausragen soll. Zum anderen wird der Umfang des Glases ausgemessen. Dies geht am einfachsten, wenn das Glas einmal mit dem Papier umwickelt wird. Auch zu diesem Wert werden 5 cm addiert.

Sind beide Werte vorhanden, werden sie bei Bedarf noch auf ganze Zahlen aufgerundet. Würde der genaue Wert beispielsweise 23,6 cm betragen, wird also auf 24 cm aufgerundet. Die beiden Werte werden nun auf das Papier übertragen und ein entsprechender langer und breiter Papierstreifen zugeschnitten.

 

2. Schritt: den Papierstreifen falten

Jetzt wird der Papierstreifen einmal der Länge nach zusammengefaltet und anschließend wieder auseinandergeklappt. Danach wird der Papierstreifen einmal umgedreht. Nun wird der Papierstreifen an der oberen und der unteren Längskante je 1 cm breit umgeknickt. Auch diese Faltungen werden wieder geöffnet und der Papierstreifen erneut umgedreht. Das Umdrehen ist notwendig, weil die Knicke Berg- und Talfalten sein, also einmal nach außen und einmal nach innen zeigen müssen.

 

3. Schritt: den Papierstreifen einschneiden

Damit das Licht später in einem schönen Muster durch die Laterne schimmert, werden nun Streifen in das Papier geschnitten. Dazu werden zunächst an den beiden äußeren Längsknicken entlang mit dem Bleistift alle 5 mm Markierungspunkte gesetzt. Anschließend werden jeweils die beiden gegenüberliegenden Punkte miteinander verbunden.

Dabei können die Verbindungslinien zuerst mit Bleistift und Lineal eingezeichnet werden. Wer möchte, kann die Linien statt mit dem Bleistift aber auch direkt mit dem Skalpell oder Teppichmesser ziehen. Wichtig beim Einschneiden ist nur, dass die Linien an den beiden Knickkanten enden und nicht in den Rand hineinragen. Andernfalls erhält die Papierlaterne keine schönen Abschlüsse.

[Grafik Papierlaterne]

Papierlaterne

 

4. Schritt: den Papierstreifen zur Laterne zusammenkleben

Nun muss der Papierstreifen nur noch zur Laterne gefaltet werden. Dazu können die drei Knickkanten noch einmal nachgefaltet werden. Denn beim Schneiden wurden sie etwas plattgedrückt, doch die Laterne lässt sich einfacher falten, wenn die Knickkanten ausgeprägt sind.

Dann werden zuerst die beiden Enden des oberen Randes zusammengenommen, zu einem Kreis gebogen und zusammengeklebt. Das Ganze wird dann mit dem unteren Rand wiederholt. Durch die Faltkante in der Mitte wölbt sich das Papier automatisch in der oberen Hälfte nach außen und in der unteren Hälfte wieder nach innen. Zum Schluss müssen nur noch die beiden äußersten Streifen an den schmalen Kanten fixiert werden.

Die Papierlaterne ist damit fertig. Wenn sie nun über das Glas gestülpt wird und ein Teelicht im Glas brennt, sorgt die Laterne für ein wunderbares, stimmungsvolles Streifenmuster.

 

Extra-Tipp

Wer das Streifenmuster abwandeln möchte, kann den Papierstreifen vor dem Einschneiden einfach mehrere Male knicken. Dadurch erhält die Papierlaterne eine andere Form und auch das Licht verläuft in anderen Linien. Damit sich das Licht schön bricht, sollte aber darauf geachtet werden, dass die Faltkanten abwechselnd nach innen und außen zeigen, also treppenförmig verlaufen. Und je mehr Linien geknickt werden, desto breiter sollte der Papierstreifen sein.

Denn durch die Knicke wird die Laterne insgesamt niedriger. Und wenn die Papierlaterne noch einen Boden bekommen soll, eignet sich eine Hälfte einer Käseschachtel hervorragend dafür.

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