Anleitung für einen abwischbaren Stundenplan

Anleitung für einen abwischbaren Stundenplan

Der Beginn der Schulzeit ist ein besonderes Ereignis. Schließlich beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt und aus dem kleinen Kindergartenkind ist ein Schüler geworden, der jetzt zu den Großen gehört. Natürlich darf da auch ein richtiger Stundenplan nicht fehlen!

Anleitung für einen abwischbaren Stundenplan

Wir stellen in dieser Anleitung eine Idee für einen abwischbaren Stundenplan vor. Er bringt nicht nur Farbe ins Kinderzimmer, sondern kann praktischerweise dauerhaft genutzt werden.

Die Materialien für einen abwischbaren Stundenplan

  • dünnes Holzbrett im gewünschten Format
  • Acrylfarben in verschiedenen Farbtönen
  • Tafelfarbe
  • Pinsel
  • Schnur
  • Kreidemarker und Schwämmchen
  • Buchstaben und Zahlen aus Moosgummi nach Wunsch

Als Werkzeuge kommen dann noch die Bohrmaschine, Schleifpapier, ein Lineal und der Bleistift zum Einsatz.

Die Anleitung für einen abwischbaren Stundenplan

Ein bunter Stundenplan ist schnell gemacht. Und er sieht nicht nur toll aus und ist eine chice Deko fürs Kinderzimmer, sondern lässt sich immer wieder verwenden. So kann der selbstgebastelte Stundenplan das Kind durch die ganze Grundschulzeit begleiten.

Also, los geht’s!

  1. Schritt: das Holzbrett vorbereiten

Zunächst einmal muss festgelegt werden, wie groß der eigentliche Stundenplan werden soll. Werden für die Beschriftung später Buchstaben und Zahlen aus Moosgummi verwendet, bieten sie eine gute Orientierungshilfe.

Denn die einzelnen Felder des Stundenplans sollten etwas breiter sein als zwei Buchstaben nebeneinander und etwas höher als eine Zahl.

Sind die Schnittkanten und die Oberfläche des Holzbretts sehr rau, werden sie mit Schleifpapier etwas abgeschmirgelt. Anschließend wird mit dem Bleistift das große Feld für den Stundenplan aufgezeichnet. Dieses Feld wird später in fünf senkrechte Spalten und sechs waagerechte Linien eingeteilt. Also nicht zu klein bemessen!

Über das große Feld werden dann fünf kleine Felder gezeichnet. Sie sind für die Wochentage vorgesehen. Links neben das große Feld kommen sechs kleine Felder für die Stunden.

Wer möchte, kann dann irgendwo im oberen Bereich noch ein Feld einzeichnen, in das später der Name des Schulkindes, das Schuljahr oder einfach das Wort „Stundenplan“ eingetragen werden kann.

Bevor es ans Malen und Gestalten geht, werden noch drei Löcher in das Holzbrett gebohrt. Zwei Löcher werden am oberen Rand platziert. Durch sie wird später die Schnur als Aufhänger gefädelt. Das dritte Loch kommt in die rechte, untere Ecke.

Hier werden nachher der Kreidemarker und das Schwämmchen befestigt.

  1. Schritt: die Tafelfarbe auftragen

Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden die vorgezeichneten Felder mit Tafelfarbe ausgemalt. Die Tafelfarbe wird ganz normal mit einem Pinsel aufgetragen.

Damit sie gut deckt, sollten aber zwei bis drei Schichten kreuzweise übereinandergelegt werden. Kreuzweise meint, dass der Pinsel erst waagerecht und bei der nächsten Schicht senkrecht über die Felder geführt wird.

Sind die Felder für den Stundenplan, die Wochentage, die Stunden und eventuell den Titel deckend ausgemalt, muss die Tafelfarbe trocknen. Das kann bis zu 24 Stunden dauern. Deshalb haben wir auch mit der Tafelfarbe angefangen.

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Übrigens:

Tafelfarbe gibt es nicht nur in Schwarz und Grün. Im Bastelbedarf ist sie in vielen verschiedenen, bunten Farben erhältlich.

  1. Schritt: das Holzbrett bemalen

Ist die Tafelfarbe trocken, können die übrigen Flächen auf dem Holzbrett bemalt werden. Und dabei ist alles erlaubt, was gefällt. So kann das Holzbrett nur in einer Farbe gestrichen oder mit vielen bunten Farbfeldern gestaltet werden.

Wer möchte, kann das Brett auch einfarbig grundieren und danach Kreise, Sterne, Herzen, Blumen, bunte Linien oder bildliche Motive aufmalen. Wichtig wäre nur, nicht in die Felder mit der Tafelfarbe hineinzumalen. Und damit es schön aussieht, die Kanten des Holzbretts nicht vergessen!

Auch die bunte Bemalung muss dann wieder trocknen. Wenn mit Acrylfarben gearbeitet wird, geht das aber sehr schnell.

  1. Schritt: den Stundenplan beschriften

Nun bekommt der Stundenplan seine Beschriftung. Dafür können in die senkrechten Felder neben dem Stundenplan-Feld die Zahlen 1 bis 6 und in die waagerechten Felder über dem Stundenplan jeweils die beiden Anfangsbuchstaben der Wochentage geklebt werden.

Moosgummi-Buchstaben und -Zahlen sind in vielen Farben erhältlich. Je nach Geschmack kann die Beschriftung so einfarbig oder bunt werden. Bei selbstklebenden Zahlen und Buchstaben muss nur die Schutzfolie auf der Rückseite abgezogen werden. Ansonsten werden sie mit Klebstoff befestigt. Und das darf ruhig auch ein bisschen schief sein!

Anstelle von Zahlen und Buchstaben aus Moosgummi können natürlich auch Aufkleber oder Streuteile aus Holz, Kunststoff oder Filz verwendet werden. Oder die Beschriftung wird einfach von Hand aufgemalt.

Dann braucht der Stundenplan noch seine Einteilung. Dazu werden im großen Feld mit dem Kreidemarker waagerechte und senkrechte Linien gezogen. Wer akkurat arbeiten möchte, kann ein Lineal verwenden. Wenn die Linien nicht ganz gleichmäßig und gerade sind, wirkt der Stundenplan aber fast noch ein bisschen schöner.

In das Feld ganz oben kann nun noch der Name des Schulkindes, das Schuljahr oder eine andere Überschrift eingetragen werden. Auch das erfolgt mit dem Kreidemarker, damit die Schrift abwischbar bleibt.

  1. Schritt: die Schnüre befestigen

Der Stundenplan ist schon so gut wie fertig. Damit er aufgehängt werden kann, wird durch die beiden Löcher am oberen Rand ein Stück Schnur gefädelt und verknotet.

Durch das Loch rechts unten wird ebenfalls ein längeres Stück Schnur geführt. An einem Ende wird dann der Kreidemarker angebunden. An dem anderen Ende wird ein kleines Schwämmchen befestigt.

So sind die Utensilien zum Beschriften und Korrigieren des Stundenplans immer zur Stelle und gleichzeitig ordentlich verstaut. Damit ist der abwischbare Stundenplan fertig!

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