Anleitung: Memoboard aus Schraubglasdeckeln basteln

Anleitung: Memoboard aus Schraubglasdeckeln basteln

Kurze Nachrichten oder wichtige Notizen werden gerne auf kleinen Zetteln festgehalten. Nur gehen solche Zettelchen gerne mal verloren oder sammeln sich ruckzuck zu einem unübersichtlichen Stapel an. Auf der anderen Seite gibt es immer mal wieder leere Gläser von Gurken, Marmelade, Senf, Babynahrung und anderen Lebensmitteln.

Anleitung Memoboard aus Schraubglasdeckeln basteln

Und während die Gläser vielleicht noch zu Vasen oder Windlichtern umfunktioniert werden können, bleiben die Deckel oft übrig.

Warum also nicht beides miteinander verbinden und ein Memoboard aus den Schraubglasdeckeln basteln? Wir erklären, wie!:

Die Materialien für das Memoboard

  • Holzbrett in der gewünschten Größe
  • Blechdeckel von Schraubgläsern (z.B. von leeren Gurken-, Marmelade- oder Babybrei-Gläsern)
  • Stoffreste
  • kleine Magnete
  • Abschnitte von Holzleisten
  • doppelseitiges Klebeband
  • Montagekleber
  • Schere
  • Zollstock
  • Säge

Die verwendeten Blechdeckel können alle die gleiche Größe haben oder auch unterschiedlich groß sein. Beides sieht toll aus. Wichtig ist nur, einmal zu testen, ob und wie gut ein Magnet auf dem jeweiligen Deckel hält. Denn je nach Metallzusammensetzung kann es sein, dass die Anziehungskraft einiger Deckel auf die Magnete nicht besonders groß ist.

Ein Memoboard aus Schraubglasdeckeln basteln – die Anleitung

Für das Memoboard werden zuerst die Deckel verschönert und anschließend auf dem Holzbrett befestigt. Dabei wäre es möglich, mit Schrauben oder Nägeln zu arbeiten.

Wir verwenden aber nur Klebstoffe. Dadurch kann das Brett später nämlich noch anderweitig genutzt werden, wenn das Memoboard irgendwann nicht mehr gefällt. Außerdem geht das Kleben einfacher. Für weniger geübte Heimwerker und wenn zusammen mit Kindern gebastelt wird, ist das ein klarer Vorteil. Aber der Reihe nach!

  1. Schritt: die Deckel vorbereiten

Zunächst sollten die Deckel einmal gründlich gereinigt werden. Dabei ist vor allem wichtig, dass keine Fettrückstände mehr vorhanden sind. Denn Fettrückstände hätten zur Folge, dass die Klebeverbindungen nicht richtig halten.

Damit die Deckel später auf dem Holzbrett befestigt werden können, müssen sie in der Mitte ausgefüllt werden. Sie nur an ihrem dünnen Rand festzukleben, würde nicht ausreichen. Deshalb wird nun mittels Zollstock ermittelt, wie tief die Deckel sind.

Anschließend werden Holzleisten in der gleichen Stärke in Stücke gesägt, die in die Deckel hineinpassen. Ist ein Schraubglasdeckel beispielsweise 9 Millimeter tief, kommt also eine ebenfalls 9 Millimeter starke Holzleiste zum Einsatz. Sie wird dann so groß abgesägt, dass das Stück in den Deckel eingelegt werden kann.

Tipp:

Als Einlegehölzer können ruhig Reste verwendet werden. Die Hölzer sind später ohnehin nicht zu sehen. Vielleicht gibt es im Baumarkt ja Abschnitte, die für ein paar Cent mitgenommen werden können. Es macht auch nichts, wenn die Hölzer minimal dünner sind als die ermittelte Stärke. Sie sollten nur nicht so dick sein, dass sie über den Deckelrand hinausragen.

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Die Holzleistenstücke werden mit doppelseitigem Klebeband in den Deckeln befestigt. Dafür wird das Klebeband auf einem Holzstück angebracht, die Schutzfolie abgezogen, das Holz mittig in den Deckel gelegt und fest angedrückt. Anschließend wird der Deckel umgedreht und die Deckelmitte noch einmal fest nach unten gedrückt. So hält das Holzstück gut und sicher im Deckel.

  1. Schritt: die Deckel mit Stoff beziehen

Sind alle Deckel mit Holzleistenstücken ausgestattet, geht es an die optische Verschönerung. Nun werden die Metalldeckel nämlich mit Stoffresten bezogen. Je nach Geschmack und je nachdem, was die Restekiste so hergibt, können dabei einfarbige Stoffe oder Stoffe mit bunten Mustern miteinander kombiniert werden. Die Stoffstücke werden dann zuerst grob zugeschnitten.

Befestigt werden die Stoffe mit doppelseitigem Klebeband. Denn das Band hält sehr gut und schlägt, anders als flüssiger Klebstoff, nicht durch den Stoff durch. Dabei ist ratsam, das Klebeband auf der Stoffrückseite anzubringen. So lässt sich die Schutzfolie einfacher abziehen. Anschließend wird der Deckel auf den Stoff gelegt.

Mit der Schere kann nun der überstehende Stoff knappkantig abgeschnitten werden. Eine Schablone ist dafür nicht erforderlich, denn der Deckel selbst gibt die Form vor. Auf diese Weise werden nach und nach alle Deckel bezogen.

Tipp:

Im Bastelbedarf ist sogenannter Tafelstoff erhältlich. Es gibt ihn als normalen Stoff und in einer selbstklebenden Ausführung. Werden ein paar Deckel mit solchem Tafelstoff bezogen, können sie später mit Kreide beschriftet werden.

  1. Schritt: die Deckel auf dem Brett befestigen

Die fertig bezogenen Deckel werden jetzt probeweise auf dem Holzbrett verteilt und verschoben, bis die Anordnung gefällt. Dann werden die Deckel nacheinander auf dem Brett angeklebt. Dieses Mal kommt dafür Montagekleber zum Einsatz. Der Montagekleber hat den Vorteil, dass er Unebenheiten im Holz und kleine Höhenunterschiede ausgleicht.

Sind alle Deckel angeklebt und hat der Montagekleber angezogen, kann das Memoboard einfach an eine Wand angelehnt werden. Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch praktisch. Denn so kann das Board jederzeit woanders hingestellt werden. Wer möchte, kann das Board aber natürlich auch andübeln oder mit einem Aufhänger versehen.

  1. Schritt: die Magnete mit Stoff umhüllen

Was jetzt noch fehlt, sind die Magnete, die die Notizzettel auf den Deckeln halten. Allerdings sind die kleinen Magnete oft schwer zu greifen und machen zudem optisch nicht sehr viel her. Deshalb werden sie ebenfalls mit Stoff ummantelt. Dafür wird ein kleines Stoffstück zugeschnitten.

Auf den Stoff wird doppelseitiges Klebeband gegeben, ein Magnet draufgelegt und der Stoff dann zusammengeklappt. Anschließend kann der Stoff eckig, rund oder in beliebigen anderen Formen zugeschnitten werden.

Nun nur noch die Magnete auf den Deckeln verteilen – und fertig ist das Memoboard!

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