3 herzige Bastelideen zum Muttertag

3 herzige Bastelideen zum Muttertag

Bald ist wieder Muttertag. Und worüber freut sich eine Mama am meisten? Über ein Geschenk, das mit Liebe gemacht ist. Ein Geschenk muss nämlich nicht teuer sein. Denn es zählt nicht der materielle Wert.

Kostbar wird das Geschenk dadurch, dass sich der Nachwuchs etwas für seine Mama überlegt hat. Und bei einem Geschenk, das von Herzen kommt, liegt es natürlich nahe, auch gleich bei der Herzform zu bleiben.

Nur: Was kann ein Kind für seine Mutter basteln? Als kleine Anregung sind hier drei herzige Bastelideen zum Muttertag!:

 

  1. Bastelidee: eine schöne Herzkarte

Ein schönes Gedicht, ein Brief, ein selbstgemaltes Bild oder ein Foto kommt zum Muttertag sehr gut an. Denn die Mama kann das kleine Kunstwerk an den Kühlschrank hängen oder auf ihrem Schreibtisch aufstellen und hat so das Geschenk ihres Lieblings immer im Blick. Den richtigen Rahmen schafft eine Grußkarte, die passend zum Muttertag in Herzform gebastelt werden kann.

Alles, was dafür benötigt wird, sind

  • Tonkarton in zwei Farben,
  • ein Bleistift,
  • eine Schere und
  • etwas Klebstoff.

Für die Karte werden zuerst zwei große Herzen auf den Tonkarton gezeichnet. Dabei werden die Herzen so angeordnet, dass sie an einer Kante miteinander verbunden sind. Diese beiden Herzen werden nun als ein Stück ausgeschnitten und in der Mitte zusammengefaltet. Dadurch ist die Grundform vorhanden.

[Herzkarte]

Anschließend werden weitere Herzen aus Tonkarton ausgeschnitten, die immer kleiner werden. Diese Herzen werden anschließend übereinander auf der Vorderseite der Karte aufgeklebt. Durch die verschiedenen Größen entsteht eine Art 3-D-Effekt. Dann muss nur noch ein Gedicht, ein Bild oder ein Foto in die Karte geklebt werden und schon ist das Muttertagsgeschenk fertig.

 

  1. Bastelidee: ein Lesezeichen in Herzform

Mamas, die gerne lesen, freuen sich bestimmt über ein hübsches Lesezeichen. Das Lesezeichen kann einfach so überreicht, auf eine Grußkarte aufgesteckt oder natürlich zusammen mit der Lieblingszeitschrift, einem Buch oder einem Buchgutschein verschenkt werden.

Um ein Lesezeichen zu basteln, gibt es unzählige Möglichkeiten. Wir haben uns für eine ganz einfache Variante entschieden, die auch kleinere Kinder problemlos nacharbeiten können.

Also, los geht’s:

  • Für das Lesezeichen wird ein rechteckiges Stück Papier benötigt. Dabei müssen die langen Seiten vom Rechteck doppelt so lang sein wie die kurzen Seiten. Das Papierrechteck kann also beispielsweise 5 x 10 cm, 6 x 12 cm oder 8 x 16 cm groß sein.
  • Nun wird das Papierrechteck einmal der Länge nach zusammengefaltet. Dadurch ist es jetzt nur noch halb so breit.
  • Dann wird das Rechteck auch in der Länge halbiert. Dazu wird die linke Seite des Rechtecks auf die rechte Seite gefaltet. Diese Faltung wird aber wieder geöffnet. Im Ergebnis ist nur die Faltlinie zu sehen, die in der Mitte verläuft.
  • Als nächstes wird die linke, untere Ecke an der Mittellinie entlang nach oben gefaltet. Das wird auf der anderen Seite wiederholt.
  • Danach wird das Papier umgedreht. Auf der Rückseite werden die beiden senkrechten Rechtecke ungefähr zur Hälfte nach unten gefaltet.
  • Zum Schluss werden die beiden Ecken der Rechtecke nach unten gefaltet.

Damit ist das Lesezeichen auch schon fertig und kann auf die Ecke einer beliebigen Seite geschoben werden. Wer mag, kann das Lesezeichen natürlich noch verzieren. Unbedingt notwendig ist das aber nicht.

Und hier die Faltschritte noch einmal als Grafik:

[Lesezeichen]

  1. Bastelidee: eine Dose mit gesticktem Herz

Ob für Schmuck, Kleinkram, Bonbons oder einfach nur so, als Deko: Eine kleine Schachtel kann die Mama für die verschiedensten Dinge nutzen. Und mit ein bisschen Geschick lässt sich eine wunderschöne Box mit einem Herz gestalten. Die Technik, die dabei zur Anwendung kommt, wird neudeutsch auch String-Art, also Fadenkunst, genannt. Für die Muttertagsdose werden folgenden Materialien benötigt:

  • Box, z.B. eine schlichte Geschenkschachtel, eine Spanschachtel oder auch eine leere Käsedose
  • Tonkarton
  • Nähnadel
  • Wolle oder dickerer Faden
  • Klebstoff und Klebeband
  • Papier und Bleistift für die Vorlage

Als erstes wird eine Vorlage erstellt. Dafür wird zunächst der Deckel der Box auf ein Blatt Papier gelegt und mit dem Bleistift umrundet. In dieses Feld wird dann ein Herz gezeichnet. Nun werden auf der Vorlage die Löcher markiert, durch die später der Faden gefädelt wird.

Dabei kommt ein etwas größeres Loch genau in die Mitte. Die anderen Löcher verteilen sich auf der Umrisslinie vom Herz, und das mit einem Abstand von etwa einem halben Zentimeter zueinander. Wer möchte, kann die Löcher zuerst mit dem Bleistift skizzieren. Genauso ist aber möglich, die Löcher gleich mit der Nadel durch das Papier zu stechen. Ist alles fertig, kann die Vorlage ausgeschnitten werden.

Als nächstes wird die Vorlage auf den Tonkarton übertragen. Dazu wird das Papier auf den Tonkarton gelegt und die Löcher werden durch beide Papiere durchgestochen. Wenn das Papier nun wieder abgenommen wird, sind auf dem Tonkarton nur die Löcher zu sehen.

[Herzbox]

Nun beginnt das Sticken. Dafür wird ein langes Stück Faden auf die Nadel aufgefädelt. Dann wird die Nadel von der Rückseite aus durch ein Loch der Herzlinie gestochen. Das Fadenende wird mit einem Stück Klebeband festgeklebt. Anschließend wird der Faden durch das Loch in der Mitte wieder auf die Rückseite geführt.

Danach wird der Faden durch das nächste Loch der Herzlinie gefädelt und durch das Loch in der Mitte zurückgeholt. So geht es reihum weiter, bis alle Löcher bearbeitet sind. Der Faden verläuft auf der Vorderseite also immer von einem Loch in der Herzlinie zum Loch in der Mitte und auf der Rückseite genau andersherum vom Loch in der Mitte zu einem Loch in der Herzlinie. Wer möchte, kann dann noch eine Außenlinie, also die Herzlinie selbst, sticken. Das Fadenende wird dann wieder mit einem Stück Klebeband befestigt.

Das fertige Stickwerk kann nun auf den Deckel der Box geklebt werden. Die Seiten können ganz schlicht bleiben, aber auch bemalt oder beklebt werden. Und wer mag, kann die Box natürlich noch befüllen, bevor er sie verschenkt.

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